Neon Genesis Evangelion: Meine Liebe gilt...
Lemon-Nebengeschichte – Alles was ich will bist du
Geschrieben von Jeremy Mullin <stoner317@hotmail.com>
Basiert auf der
Fanfiction "The One I Love Is..."
von
Alain Gravel
<rakna@globetrotter.qc.ca>
Übersetzt von Melissa Schneider <meschnei@gmx.net> und
Markus Ehreke <Markus.Neo@gmx.de>
http://www.geocities.com/Tokyo/Teahouse/2236/
Die Handlung und Charaktere von "Neon Genesis
Evangelion" unterliegen dem Copyright von GAINAX, alle Rechte vorbehalten,
benutzt ohne Erlaubnis. Verklagt mich bitte nicht, ich habe kein Geld.
ACHTUNG: Dies ist eine alternative Nebengeschichte die auf
den Ereignissen des 6 Kapitels von "The One I Love Is" ("Meine
Liebe Gilt") basiert. Die Ereignisse in dieser Nebengeschichte fanden
nicht statt, zeigen aber, was hätte passieren können.
Warnung: Dies ist eine Lemon-Geschichte. Wenn du
zu jung bist oder keine Lemon-Geschichten magst, dann lies bitte nicht weiter.
Für alle, die ein wenig später dazu
gekommen sind: Shinji erkennt, dass er sowohl in Rei, als auch in Asuka
verliebt ist. Die Angst, eines der beiden Mädchen zu verletzen, hindert ihn
jedoch daran, sich zwischen den beiden zu entscheiden. Als Asuka dann einen
Campingausflug arrangiert, um Touji und Hikari zu verkuppeln, begleitet Shinji
sie. Schnell jedoch muss er erkennen, dass Asukas eigentlicher Plan darin
bestand, Rei auszustechen, in dem sie als Erste mit Shinji schlafen würde.
Verärgert und verletzt zieht Shinji aus Misatos Wohnung aus und bei Rei ein,
die mittlerweile neben Misato wohnt...
Ich stand am
Balkongeländer von Reis Wohnung und starrte in die Nacht. Seit ich von
Alpträumen geplagt wurde bekam ich kein Auge mehr zu. Ich hatte es satt die
ungewohnte Decke meines neuen Zimmers anzusehen, und so wählte ich eine
schönere Aussicht.
Ich spürte die
kalte Nachtluft an meinen Armen und Beinen, aber das störte mich kaum. Ich war
zu fasziniert von den unzähligen Lichtern von Tokyo-3. Tokyo-3...Die Stadt, die
ich zu verteidigen hatte. Aber warum interessierte mich das nicht mehr? Mal
ehrlich, gab es denn überhaupt noch etwas, das mir am Herzen lag ? Warum machte
ich eigentlich weiter?
Ich beugte mich
vor und blickte über die Brüstung des Balkons hinunter auf die Straße. Es ging
ziemlich steil und tief hinunter und mit einem Mal, ohne dass ich es
kontrollieren konnte, da kam mir dieser Gedanke... Hätte ich Schmerzen wenn ich
von hier oben da hinunterfallen würde?
Von Neuem und
vielleicht schon zum hundertsten Mal erinnerte ich mich an das Ende dieses
Alptraums, der mir immerfort den Schlaf raubte. Der Traum, in dem Asuka mit
diesem blöden Grinsen im Gesicht hinter mir stand und zwischen höhnischem
Gelächter immer und immer wieder die gleichen Worte sagte...
"Idiot!"
"Nur ein Spielzeug!"
"Bemitleidenswerter kleiner Junge!"
"Dachtest du
wirklich dass ich dich jemals lieben könnte?"
"Du bist so
erbärmlich!"
"Feigling!"
"Heuchler!"
"Bedeutungslos!"
"Wertlos!"
"Nutzlos!"
"Warum sollte
uns etwas an dir liegen?"
"Wer könnte
einen Jungen wie dich lieben?"
"Wer
könnte...?"
"Wer
könnte...?"
"Wer
könnte...?"
Ich zuckte zusammen als ich spürte, wie sich mit einem Mal ein Kopf an
meine Schulter lehnte und gleichzeitig zwei Arme meine Taille umschlangen.
Einen kurzen, angsterfüllten Augenblick lang dachte ich, es wären Asukas Arme,
doch ich beruhigte mich schnell, als mir klar wurde, dass dies nicht mein
Traum, sondern die Realität war,- und die Arme somit nur Rei gehören konnten.
"Du wirst
dich erkälten wenn du weiter hier herumstehst", flüsterte sie mir zu und
in der Kälte der Nacht konnte ich ihren warmen Atem auf meinem Rücken spüren.
Ich vermag nicht zu beschreiben wie gut sich das in diesem Moment anfühlte.
"Ich konnte
nicht schlafen."
Als ich ihre Lippen auf meiner Haut spürte und fühlte, wie sie
Zentimeter um Zentimeter meines Nackens küsste, waren all die Gedanken, denen
ich zuvor nachgehangen hatte, nebensächlich geworden. Ich drehte mich herum und
betrachtete eingehend das blauhaarige Mädchen. Sie trug nichts, außer ihrem
hellblauen Nachthemd, das zudem nicht allzuviel der Phantasie überließ. Ich
hatte sie überzeugen können, dass es besser wäre etwas anzuziehen, wann immer
sie in der Wohnung herum lief.- Immerhin könnte ja Misato oder jemand anders
von NERV einmal unangemeldet vorbeischauen. Außer dem Nachthemd trug Rei auch
noch ihr silbernes Kreuz, das mittlerweile an einer dazu passenden, silbernen
Kette hing. Soweit ich mich erinnern konnte, trug sie es ständig,- außer wenn
sie einen Badeanzug oder den Plugsuit anhatte. Aber trotzdem war mir bis Dato
noch nie in den Sinn gekommen, sie zu fragen, welche Bedeutung dieses Kreuz für
sie hatte.
Ich schaute in ihre roten Augen und sah, wie viel ich ihr bedeutete. Wie
aufs Stichwort berührten sich unsere Lippen und beinahe eine Ewigkeit lang
versanken wir in inniger Umarmung.
"Ich werde
dafür sorgen, dass du sie vergisst..."
Rei nahm mich bei
der Hand und führte mich zu ihrem Zimmer. Ich leistete keinerlei Widerstand. Bevor
wir schließlich den Balkon verließen ging mein Blick noch einmal über unsere
Stadt. Ich hatte falsch gelegen. Es gab immer noch Dinge, die mir am Herzen
lagen...
Früher als mir
lieb war, fand ich mich in ihrem Zimmer wieder. Rei umarmte mich und küsste
mich von Neuem. Ich erwiderte ihren Kuss und die Umarmung während unsere Hände
den Körper des anderen erforschten. Nach einer Weile unterbrach Rei den Kuss
und trat einen Schritt zurück. Noch bevor ich etwas sagen konnte wanderten ihre
Hände zu den Spaghettiträgern ihres Nachthemdes und einen Augenblick später
rutschte das Kleidungsstück ihren Körper hinunter und landete zu ihren Füßen.
Der Anblick von Rei, nur noch mit einem hellblauen Höschen bekleidet und dem
silbernen Kreuz um den Hals, ließ mich nervös schlucken, woraufhin Rei lächelte
und rot wurde.
Während ich immer noch ihren Körper betrachtete, kam
sie näher und zog mir mein Hemd aus. Nachdem sie es auf den Boden fallen ließ
legte sie sich auf ihr Bett. Sie hatte ihre Beine angezogen und ihre Hüfte ein
wenig angehoben. Ich brauchte einen Moment um zu begreifen, dass es eine
Aufforderung an mich war, ihr das Höschen auszuziehen,- was ich dann, wenn auch
zögerlich, tat. Ich war ziemlich nervös und meine Bewegungen waren unsicher und
langsam, doch das störte Rei nicht. Im Gegenteil, es schien sie sogar zu
erregen.
Nun, da Rei völlig nackt war, zog auch ich meine Shorts und die
Unterhose aus und stieg zu ihr ins Bett. Ich blickte Rei an und augenblicklich
war mir bewusst, dass sich die Dinge von nun an ändern würden. Irgendwie hatte
ich Zweifel, was meine Gefühle betraf. Ein Teil von mir wollte Rache an Asuka
nehmen und ein anderer Teil glaubte, dass ich, um über den Schmerz hinweg zu
kommen, Rei nur benutzte,- so, wie Asuka versucht hatte mich zu benutzen. Doch
ein Gefühl tief in mir drin, sagte mir, dass ich Rei wirklich liebte. Und auch
wenn es mir zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst war, so hatte ich das, was nun
passieren würde herbeigesehnt,- seit dem Moment, da ich ein Auge auf sie geworfen
hatte.
Als ich über Rei kniete und ihren nackten Körper
betrachtete, fühlte ich mich ziemlich nervös und verängstigt. Ich wusste nicht
was ich tun sollte. Wie sollte ich mich verhalten ? Ich ließ meine Blicke über
ihren Körper wandern und es kam mit vor, als würde ihre blasse Haut im
Mondlicht glühen... Ich genoss den Anblick ihrer perfekten Kurven... ihre
Brüste; klein, aber dennoch sehr attraktiv und gekrönt von rosafarbenen
Brustwarzen... und als ich schließlich das kleine Dreieck aus blauen Haaren
zwischen ihren langen, glatten Schenkeln sah, musste ich nervös schlucken...
Ich betrachte es
noch heute als ein Wunder, dass ich nicht auf der Stelle ohnmächtig geworden
bin.
Rei hingegen
schien überhaupt nicht aufgeregt zu sein. Sanft, kaum lauter als ein Flüstern,
sagte sie:
"Mach dir
keine Sorgen Shinji. Entspann dich einfach und genieß es."
Und dann zeigte
sie mir was ich zu tun hatte, und wie und wo ich sie berühren sollte. Ich
folgte ihren Anweisungen so gut ich konnte, aber ich war immer noch schrecklich
aufgeregt. Gott sei Dank war Rei immer so ein verständnisvolles und geduldiges
Mädchen. Ganz anders als jemand den ich jetzt nicht erwähnen will.
Was mit einem Kuss
begann, wurde schnell leidenschaftlicher, als Rei ihre Arme um meinen Hals
legte und mich näher zu sich heran zog. Zuerst schockierte es mich, zu spüren,
wie sich unsere Körper aneinander pressten, doch dann erwiderte ich ihren
lustvollen Kuss und umschlang ihre Taille. Und während sich unsere Körper
aneinander rieben und unsere Küsse heißer und wilder wurden, vergaß ich alles
um mich herum und verlor mich in den Reizen, die auf mich einströmten; die
Wärme, die von Reis unverhülltem Körper ausging, ihr Busen, der sich an meine
Brust presste, und unser gemeinsames Stöhnen - das alles war ein so
wundervolles Erlebnis, dass ich es nie vergessen würde. Es störte mich nicht
einmal dass ihr Kreuz in meinem Bauch drückte. Selbst das hatte seinen gewissen
Reiz.
Nach einer Weile
trennten sich unsere Lippen und während ich begann ihren Nacken zu küssen, nahm
Rei meine Hand und dirigierte sie zu etwas Warmen und Weichem. Erst nach
einigen Sekunden realisierte ich, dass es ihr Busen war, den ich da berührte
und Bilder von dem Vorfall mit Asuka im Campingzelt schossen mir durch den Kopf.
Einen Moment lang geriet ich in Panik, doch ich entspannte mich sofort wieder,
als ich den liebevollen Blick in Reis Augen sah. Sanft und zärtlich begann ich
ihren Busen zu massieren und spürte, wie sich ihre erregte Brustwarze in meine
Handfläche drückte. Ich konnte nicht umhin festzustellen, dass ihre Brüste,
obwohl merklich kleiner als Asukas, prima in meine Hand passten.- Etwas, dass
mir bereits damals aufgefallen war, als ich ihr ihre neue ID-Karte gebracht
habe und wir in ihrem alten Appartement diesen kleinen... Unfall... hatten.
Aber wie auch immer, hier und jetzt hatte ich endlich die Gelegenheit dieses
Gefühl zu genießen, ebenso wie den zufriedenen Ausdruck auf Reis Gesicht, der
die alte emotionslose Maske abgelöst hatte, die bestimmt die Stimmung zunichte
gemacht hätte.
Rei fuhr mit ihrer
Unterweisung fort und wie üblich benutzte sie keine Worte, sondern nahm ihre
Hände zu Hilfe um meinen Kopf zu ihrer
anderen Brust zu führen. Ich begriff, was sie wünschte und umschloss ihre
rosige Brustwarze mit meinen Lippen. Sanft und zärtlich begann ich zu saugen
und sie quittierte meine Bemühungen mit einem Keuchen, das aber schon bald in
ein Stöhnen überging als meine Zunge anfing ihre Knospe zu umspielen. Ihre
Hände fuhren durch mein Haar und sie hielt meinen Kopf, während sie ihre Brust
vorstreckte um mir noch mehr von ihrem Busen zu offenbaren. Ein Angebot, das
ich mehr als gern akzeptierte und das mich dazu verleitete ihre andere Brust in
der gleichen Weise zu verwöhnen. Ich ließ mir viel Zeit und keinem von uns
beiden, kam der Gedanke aufzuhören.
Dennoch beschlich mich dieses seltsame Gefühl von... Vertrautheit, als
ich fortfuhr ihren Busen zu liebkosen. Eine Art 'deja vue' oder sowas. Ich weiß
es klingt verrückt, aber damals war mir, als hätte ich Rei schon einmal zuvor
in dieser Form berührt... oder zumindest jemanden der so war wie Rei. Doch ich
schob diesen Gedanken schnell bei Seite und konzentrierte mich wieder darauf,
dem Mädchen, das ich liebte Vergnügen zu bereiten.
Ich liebkoste ihre
Brüste noch ein ganze Weile, doch schließlich dirigierte sie meinen Kopf fort
von ihrem Busen und hin zu ihren Lippen. Sie gab mir einen leidenschaftlichen
Kuss und ihre Hand fuhr hinunter zu meinen Hüften. Ich war überrascht, als ich
spürte wie sie mein steifes Glied in die Hand nahm. Doch weitaus mehr
überraschte es mich, als ich sah wie sie ihre Beine spreizte und mich zu ihrer
Scham führte. Ich spürte die Wärme und Feuchtigkeit ihrer Weiblichkeit an der
Spitze meines Penis und musste nach Luft schnappen, doch als Rei schließlich
begann mir den Weg in ihr Innerstes zu weisen, da überkam mich eine Art von
Angst und mein Körper erstarrte förmlich. Mir wurde klar dass es keinen Weg
zurück gab wenn ich erst einmal in sie eingedrungen war und es würde zwischen uns
beiden nie mehr so sein wir zuvor. Mein Instinkt
sagte mir, dass ich dabei war einen großen Fehler zu machen und riet mir
wegzulaufen, doch das sanfte Lächeln auf Reis Gesicht versicherte mir, dass
alles in Ordnung war. Ich schob ihre Hand bei Seite, umfasste ihre Hüfte und beendete ohne ihre Hilfe
die Reise in ihre Vagina.
Leider
jedoch verfiel ich der alten Unsitte, eine Sache möglichst schnell hinter
mich zu bringen, und drang schnell und ohne Zögern in sie ein. Ich erschrak als sie ihre Augen weit aufriss und vor
Schmerz kurz aufschrie als ich ihr die Jungfräulichkeit nahm. Es dauerte aber
nur einen Moment (der für meinen Geschmack viel zu lang war) bis ihr Gesicht sich wieder entspannte, und als ihre
Hand schließlich zärtlich meine Wange berührte wusste ich, dass sie in Ordnung
war. Ich erwiderte ihre Geste und wischte mit meinem Daumen ein paar Tränen aus
ihrem Gesicht.
Es
vergingen einige Augenblicke, doch dann, als sie sich bereit fühlte unser
Liebesspiel fortzusetzen, forderte sie mich auf weiter zu machen. Ich kam ihrer Bitte nach und begann mit
langsamen, rhythmischen Bewegungen weiter in sie einzudringen. Doch schon bald
bewegte ich mich immer schneller und heftiger in ihr, während wir vor Lust
stöhnten und einander immer fester umschlangen. Leider war das für mich auch
schon der Anfang vom Ende und es dauerte nicht mehr all zu lange bis ich in Rei
zum Höhepunkt kam. Das einzig Gigantische daran war wohl allein die Tatsache,
dass auch Rei fast gleichzeitig einen Orgasmus hatte.
Ich lag immer noch auf Rei, als wir uns ausruhten und die Nachwirkungen
unseres Liebesaktes genossen. Ich konnte nicht anders, als mich ein wenig wegen
meiner miserablen Vorstellung zu schämen. Hey, ich bin ein Mann und wir Kerle
haben nun mal auch einen gewissen Stolz,- auch wenn es damals mit sowas wie
Stolz bei mir nicht weit her war. Rei muss gespürt haben, wie ich mich gefühlt
habe, denn sie schenkte mir einen besorgten Blick, als sie sich zu mir
umdrehte.
"Fehlt dir
was?"
Verlegen, wie ich
war, musste ich mich regelrecht dazu zwingen, sie anzusehen. "Äh, na ja,
nun, es, ich, uhh..." Ich stotterte verlegen und der Gedanke, dass sie
schrecklich enttäuscht von mir sein könnte, beängstigte mich so sehr, dass ich
keine vernünftige Antwort zusammenbrachte. Ziemlich bemitleidenswert, nicht?
Aber wie ich schon
sagte, Rei war immer so verständnisvoll und dieses Mal war es nicht anders. Sie
lächelte mich einfach nur an während sie zart mit ihrer Hand über meine Wange
fuhr und sofort fiel all die Angst und Anspannung von mir ab. "Mach dir
keine Sorgen." flüsterte sie mir zu. "Es war unser Erstes Mal, und es
gibt keinen Grund, es nicht noch einmal zu versuchen."
Und kaum, dass ich
das, was sie da gerade gesagt hatte, richtig verdaut hatte, packte sie mich
auch schon und drehte mich auf den Rücken,- so, dass sie nun auf mir lag. Nach
einem weiteren leidenschaftlichen und langen Kuss, begann sie jeden Zentimeter
meines Körpers mit ihren Küssen zu bedecken, so lange, bis sie schließlich an
meinem Glied angelangt war. Ich wusste zwar, dass Rei damals noch Jungfrau
gewesen war (Ich konnte es sogar persönlich garantieren), aber dennoch schien
sie ganz genau zu wissen, was sie tat, als sie meine immer härter werdende
Männlichkeit mit Küssen verwöhnte, bevor sie meinen Penis schließlich in ihrem
Mund nahm. Als ich sah wie ihr Kopf immer auf und ab ging und die feuchte Wärme
ihres Mundes an meiner empfindlichsten Stelle spürte, da konnte ich nicht
anders als laut zu stöhnen. Es war nicht mit ihrer Vagina zu vergleichen, aber
es fühlte sich fast genau so gut an. Ich tat mein Bestes, meinen Höhepunkt
hinauszuzögern, doch mit einem Mal überkam es mich und ich ergoss mich in Reis
Mund. Ich war wie versteinert und angstvoll erwartete ich ihre Reaktion, doch
dann wurde mir bewusst, dass ich es ja nicht mit Asuka zu tun hatte. Rei
nämlich zuckte nicht einmal mit der Wimper als sie mein Sperma hinunter
schluckte, und selbst jetzt, da sie fertig war hörte sie einfach nicht auf,
meinen Penis mit ihrem Mund zu verwöhnen und gab dabei dieses genussvoll
klingende Stöhnen von sich, so, als ob sie gerade ihr Lieblingsessen verkosten
würde oder etwas in der Art.
Als mein Glied
schließlich dank der Liebkosungen ihres Mundes wieder steif war, setzte sie
sich so, dass ich von Neuem in sie eindringen konnte. Behutsam senkte sie ihre
Hüften und im Gegensatz zu unserem ersten Mal ließ sie meinen Penis sanft und
langsam in ihre Scheide eindringen. Sie nahm sich alle Zeit der Welt diesen
Moment richtig auszukosten und auch ich genoss dieses unbeschreiblich schöne
Gefühl, als ihre samtweiche und warme Weiblichkeit meine Männlichkeit umschloss
und verwöhnte. Es war ein derart überwältigendes Gefühl, dass ich mich
regelrecht zurückhalten musste sie nicht bei den Hüften zu packen und mit einem
Ruck in sie einzudringen. Als sie schließlich die Reise meiner Männlichkeit in
ihr Innerstes beendet hatte, verharrte sie einen Augenblick und ich sah die
Freunde und Glückseligkeit in ihren Augen. Langsam begann sie ihre Hüften auf
und ab zu bewegen, wohl wissend, dass sie es war, die die Kontrolle hatte.
Zärtlich umfasste ich ihre Hüften, was ihr ein wenig mehr Halt gab und mir die
Möglichkeit bot den Bewegungen ihres Körpers zu folgen, um so noch gefühlvoller
und tiefer in sie einzudringen.
Auch sie musste später
zugeben, dass unser Zweites Mal etwas ganz besonders gewesen war. Es war viel
natürlicher und ungezwungener gewesen und wir haben uns viel mehr Zeit gelassen
als beim Ersten Mal. Ich war unbeschreiblich glücklich zu sehen, dass Rei es
genau so sehr genoss wie ich, und sie kam zweimal zum Höhepunkt bevor ich
schließlich meinen eigenen Orgasmus nicht mehr zurückhalten konnte, was ihr
wiederum zum dritten Mal dieses Gefühl unbeschreiblicher Ekstase bescherte.
Erschöpft lagen
wir Seite an Seite und ich konnte nicht umhin das Mädchen neben mir zu
bewundern. Ihr blaues Haar bildete einen wunderschönen Rahmen für ihr Gesicht
und ihre Wangen waren ein wenig rosiger als sonst. Sie blickte mich mit ihren
rubinfarbenen Augen an und lächelte. Ein Lächeln, das nur ich kannte und das
sie allein mir schenkte. Ein Lächeln, das "Ich liebe dich" sagte.
Meine Antwort darauf war, sie in die Arme zu nehmen und sie zu küssen. Es war
ein sanfter und zärtlicher Kuss, anders als die lustvollen und heißen Küsse, die
wir noch Minuten zuvor geteilt hatten. Schließlich kuschelten wir uns unter die
Bettdecke und schliefen eng aneinander geschmiegt ein.
Erst als ich am
nächsten Morgen aufwachte und meine Liebste sanft und friedlich neben mir
schlummern sah, da wurde mir klar, welche Konsequenzen unser Tun haben konnte.
Zunächst einmal konnte ich nicht anders, als mich schuldig zu fühlen. Ich
wusste, dass es keinen Grund gab so zu denken, aber irgendwie wurde ich das
Gefühl nicht los, dass ich Asukas Vertrauen missbraucht hätte. Bemitleidenswert,
nicht? Immerhin war sie es doch gewesen, die in erster Linie mal mein Vertrauen
missbraucht hatte, und jetzt machte ich mir sorgen um sie? Aber das größte
Problem lag wohl darin, dass ich irgendwie nicht dieses dumme Gefühl los wurde,
dass das, was ich getan hatte, Asuka verletzen würde.
Aber das war nicht
der einzige Grund, warum ich mich in meiner Haut nicht so ganz wohl fühlte. Ich
hatte auch ein wenig Angst um Rei, denn wir hatten nicht verhütet. Klar, es war
für jeden von uns das Erste Mal gewesen und so brauchten wir uns wohl um so
gewisse Krankheiten keine Sorgen zu machen, aber da gab es ja noch diese andere
Sache... Was, wenn sie..
"Du weinst
ja. Warum?"
Mit Erstaunen
stellte ich fest, dass Rei recht hatte; ich weinte tatsächlich. Etwas, das ich
damals wohl ziemlich häufig getan habe. Mein Weinen musste sie aufgeweckt
haben, denn die Augen, aus denen sie mich ansah, waren noch ziemlich
verschlafen. Ich bemerkte die Besorgnis, die in ihr Gesicht geschrieben stand
und das war genug um endgültig die Fassung zu verlieren und ich begann zu
schluchzen.
"Es... es tut
mir ja so leid, Rei! Ich war ja so dumm..."
Sie blickte mich
unverständig an. "Warum? Die intimen Momente, die wir geteilt haben... Ich
könnte mir kein schöneres Geschenk vorstellen..." sagte sie und fuhr mit
ihrem Zeigefinger sanft und zärtlich über meine Brust. Das,- zusammen mit ihren
Worten, die nicht mehr als ein leises Flüstern gewesen waren, so weich und so
voller Wärme,- versicherte mich in dem Glauben, dass die letzte Nacht nicht
unsere letzte gemeinsame Nacht voller Liebe und Leidenschaft wäre. Doch so sehr
ich sie auch begehrte, so quälten mich in diesem Moment noch andere Sorgen.
"Das... das
war es nicht, was ich damit sagen wollte. Ich.. ich habe mich so
verantwortungslos benommen... Du... du
könntest..." Ich musste all meinen Mut zusammennehmen, um den Satz zu
Ende zu bringen. "Du könntest von mir schwanger sein!"
Blankes Entsetzten
stand in ihr Gesicht geschrieben, doch ich konnte nicht umhin auch den Anflug
von Hoffnung zu bemerken, der kurz über ihre Gesichtszüge huschte. Aber schon
im nächsten Moment hatte sich der Ausdruck auf ihrem Gesicht noch ein wenig
mehr verfinstert und es dauerte eine ganze Weile bis sie wieder ein kleines
Lächeln zustande brachte.
"Davor musst
du keine Angst haben. Das kann nicht passieren."
Traurigkeit lag in
ihrer Stimme. Mit einer solchen Antwort hatte ich wirklich nicht gerechnet.
Andererseits war sie ja in gewisser Weise unberechenbar und ohnehin immer für eine
Überraschung gut.
"Rei..."
Eine Träne rollte
ihre Wange hinunter. Ich reichte hinüber, doch noch bevor ich sie fortwischen
konnte, war Rei schon aus dem Bett gestiegen.
"Wenn... wenn
du nichts dagegen hast,... dann... dann werde ich jetzt ein Bad nehmen..."
Sie ging, nein
rannte förmlich ins Badezimmer und schloss die Türe hinter sich. Ein Teil von
mir wollte ihr folgen, um zu sehen, ob es ihr gut ging und um sie zu trösten,
doch ich besann mich eines Besseren. Was auch immer sie verletzt hatte, es war
etwas, über das sie mit mir nicht reden wollte. Mein Gehirn arbeitete auf
Hochtouren als ich versuchte mir vorzustellen, was in Gottes Namen sie so aus
dem Häuschen gebracht haben könnte, und dann, mit einem Mal und ohne dass ich
es kontrollieren konnte, kam mir diese eine Frage meines Vaters wieder in den
Sinn;
"Hat Rei dir
ihr Geheimnis anvertraut?"
Hatten diese Worte
etwas mit ihrer Traurigkeit zu tun? Ich verdrängte diesen Gedanken. Es war
wahrscheinlich nicht mehr als der Versuch des Kommandanten einen Keil zwischen
mich und Rei zu treiben. Der Versuch, auch noch das letzte Fünkchen Hoffnung,
das mir blieb, auszulöschen. Aber da musste erst einmal die Hölle zufrieren,
bevor ich zuließe, dass er mir Rei wegnahm.
Ich wusste zwar
nicht, ob Rei hungrig war, doch nachdem ich aus dem Bett geklettert war und mir
etwas angezogen hatte, beschloss ich das Risiko einzugehen und für uns beide
Frühstück zu machen. Es wäre wohl das Beste wenn ich versuchen würde, sie heute
dazu zu bewegen wieder einmal zur Schule zu gehen. Immerhin fühlte ich mich
schon viel besser als am Tag zuvor und ich war mir sicher, dass ich für ein
paar Stunden auch ganz gut alleine klar kommen würde.
Ich war gerade mit
dem Reis fertig, als es an der Tür klingelte. Das war sonderbar. Wer würde so
früh zu Rei kommen wollen? Neugierig ging ich nachsehen, wer es war.
"Wer ist
da?" fragte ich, nachdem ich den Knopf für die Sprechanlage gedrückt
hatte.
"Ich bin
es."
Wut flammte in mir
auf als ich die Antwort hörte, die aus der Sprechanlage kam. Die Stimme hatte
sanfter und leiser geklungen als gewöhnlich, aber dennoch hatte ich sie sofort
erkannt. Asuka! Diese verdammte kleine...!
Ich beschloss sie
zu ignorieren und ging wieder in die Küche zurück. Sie aber klingelte
unverdrossen weiter und als sie merkte, dass ich nicht darauf reagierte, begann
sie an die Türe zu klopfen. Und das dazu dann auch noch ziemlich laut. Nach dem
fünften Mal gab ich genervt auf. Ich hatte vergessen, wie beharrlich sie sein
konnte.
Als ich die Tür
öffnete blieb ich im Türrahmen stehen damit sie keine Möglichkeit hätte herein
zu kommen.
"Was willst
du?" fragte ich, und versuchte so giftig wie möglich zu klingen.
Asuka ging
überhaupt nicht darauf ein. Ihr Gesicht war ausdruckslos, ohne jede
Gefühlsregung.
Sie sagte nur,
"Heute ist Dienstag."
Und ich verstand
sofort was sie damit andeuten wollte. Ich konnte dieses Mädchen nicht
begreifen. Wie konnte sie es wagen mich zu fragen, ob ich den Tag mit ihr
verbringen würde, nach all dem, was sie getan hatte?
"Und
weiter?" erwiderte ich giftig.
Bildete ich es mir
nur ein, oder zuckte sie tatsächlich bei diesen Worten zusammen? Ob Einbildung,
oder nicht, ein Teil von mir genoss es.
"Es ist
vorbei! Verschwinde." ,sagte ich schließlich und war schon dabei die Türe
wieder zu schließen, als sie mich regelrecht überrumpelte.
"NEIN!"
erwiderte sie und bevor ich etwas dagegen tun konnte, schlug sie mich mit dem
Ellbogen zu Boden und betrat die Wohnung.
"Wir müssen
reden!" Sie schien nicht wütend zu sein, eher... verzweifelt. Ich war ein
wenig verwirrt. Das war nicht die Asuka, die ich kannte.
"MACH DAS DU
RAUSKOMMST."
Aufgeschreckt von
diesen Worten drehten wir uns um. Rei stand am anderen Ende der Diele, die zur
Türe führte. Sie muss noch in der Wanne gesessen haben, als Asuka einfach in
die Wohnung gestürmt war, denn sie hatte nicht einmal einen Bademantel umgelegt
und ein Gemisch aus Seife und Wasser tropfte noch von ihrer Haut und ihren
Haaren und bildete Pfützen auf dem Boden. Nur allzu deutlich sah ich den Zorn
in ihren Augen, doch das war wohl nicht der einzige Grund warum ihre Augen
roter waren als sonst. Sie musste geweint haben.
Asuka schwieg. Sie
stand einfach nur da und ständig ging ihr Blick von mir zu Rei und dann wieder
zurück. Ihre ganze Körpersprache zeigte nur zu deutlich den Schmerz, den sie in
diesem Moment verspürte.
"Ich
verstehe..." flüsterte sie und biss vor Wut ihre Zähne zusammen,- ein
weiteres Zeichen dafür, wie verletzt sie war. Ich konnte nicht umhin mich zu
fragen, warum. Warum sollte sie überhaupt verletzt sein? Weil jemand anders ihr
Spielzeug benutzte? Tja, dumm für sie gelaufen.
"Verschwinde
aus meiner Wohnung," sagte Rei mit leiser, gedämpfter Stimme während sie
ihren Kopf gesenkt hatte und ihre Augen geschlossen hielt.
Asuka befolgte
ihre Aufforderung ohne zu widersprechen. Sie schloss sogar die Türe hinter
sich. Ich konnte es nicht fassen. Was war denn gerade hier abgegangen? Ich
glaube, in diesem Moment verstand ich die Welt nicht mehr. Hatte sie...? Ich
meine... hegte sie nach allem, was passiert war, immer noch Gefühle für mich?
Aber, wenn es so war... warum nur?
Doch so gern ich
mir auch noch weiter den Kopf darüber zerbrochen hätte, welch wundersame
Wendung die Ereignisse genommen hatten,- ich kam nicht mehr dazu, denn mit
einem Mal hörte ich ein lautes Schluchzen und als ich mich umdrehte sah ich,
wie Rei auf dem Boden lag und sich die Augen ausweinte. Jetzt, da zusammen mit
Asuka auch die Ursache ihres Wutausbruches fort war, war sie schlicht und
ergreifend vor lauter Kummer zusammengebrochen. Sie sah so ungemein verletzlich
auch.
"Rei!"
rief ich und eilte zu ihr. Als ich sie in die Arme nahm spürte ich wie sie
zitterte und egal wie sehr ich mich auch bemühte ihr mit meiner Umarmung Schutz
und Geborgenheit zu schenken, sie zitterte immer weiter.
"Rei.. was
hast du?"
Doch sie reagierte
nicht, so als ob sie mich überhaupt nicht gehört hatte und es schien mir, als
würde sie noch nicht einmal meine Anwesenheit wahrnehmen. Mir wurde klar, dass
ich sie nicht einfach so auf dem Boden liegen lassen konnte, und so hob ich sie
auf und trug sie ins Bad. Dort angekommen, spülte ich zuerst einmal die Seife
von ihrem Körper, bevor ich ihre samtweiche weiße Haut und ihr hübsches blaues
Haar trocknete. Ohne richtig zu wissen, wie es weitergehen würde, trug ich sie
schließlich wieder in ihr Zimmer und legte sie in ihr Bett. Unter der Bettdecke
hätte sie es wenigstens warm und gemütlich. Ich nahm ihre Hand und mit leisen
Worten versuchte ich nochmals zu ihr vorzudringen.
"Was fehlt
dir denn Rei? Was ist passiert? Bin ich etwa der Grund für deinen Kummer? Ich
bin der Grund, das ist es, oder? Es muss so sein, denn das ist doch alles was
ich kann... Kummer und Schmerz bereiten, mir selbst und denen, die ich
liebe..." Und in dem Moment war mir wahrlich zum Heulen zu Mute.
Sie blickte mich
an. Meine Worte mussten wirklich zu ihr durchgedrungen sein.
"Nein. Es ist
nicht dein Fehler. Ich... ich allein trage die Schuld..."
Ich erschrak
gewaltig und sah sie aus weit aufgerissenen Augen an. Das war sicherlich nicht
die Antwort, die ich erwartet hatte. "Wie bitte?"
"Vergib' mir,
Shinji!"
Von Neuem brach
sie in Tränen aus. Ich schloss ihren so zerbrechlich aussehenden Körper in meine
Arme und erlaubte ihr, sich an meiner Brust auszuweinen. Es war ein
merkwürdiges Gefühl, zumal es erst gestern gewesen war, dass ich mich bei ihr
ausgeweint hatte. Doch irgendwie erfüllte mich dieser Augenblick mit Stolz,
denn zum ersten Mal, konnte ich jemandem, den ich liebte helfen, sich besser zu
fühlen.
"Erzähl mir,
was dich bedrückt..." flüsterte ich und strich sanft und zärtlich durch
ihr immer noch feuchtes Haar.
Sie weinte noch
etliche Minuten und ich drängte sie auch nicht weiter, mir ihr Geheimnis
anzuvertrauen. Ich beließ es dabei, sie einfach nur in meinen Armen zu halten,
denn ich wusste, sie würde es mir von selbst erzählen, dann, wenn sie bereit
dazu wäre. Und ich sollte Recht behalten...
"Ich... Ich
kann dir niemals eine gute Ehefrau sein. Ich... Ich kann... Ich kann keine
Kinder bekommen. Wenn du mich zu deiner Frau machst, dann... dann könntest du
nie eigene Kinder haben!"
Und wieder flossen
ihre Tränen. Ich brauchte ein ganze Weile, bis mir die volle Tragweite dieser
Enthüllung endlich bewusst wurde.
"Wa-Was?
Bist... bist du dir da sicher?"
Sie hörte auf zu
weinen und nickte. "Dr. Akagi hat es mir gesagt. Ich... Ich bin...
anders... als andere Frauen. Es... es sollte mir nicht vergönnt sein, eigene
Kinder zu haben."
Ich denke es war
schon beinahe eine göttliche Fügung, dass Asuka nicht da war. Sie hätte sich
bestimmt über Rei lustig gemacht und einen grausamen Weg gefunden, Reis
Schicksal zu ihrem Vorteil zu nutzen. Und ehrlich gesagt, war das etwas, das
weder Rei noch ich in diesem Moment gebrauchen konnten.
Ich spürte, dass
Rei kurz davor war, sich von Neuem ihrem Kummer hinzugeben, doch noch bevor sie
ihren Tränen freien Lauf ließ, wischte ich zärtlich die Überreste der Tränen
von ihren Wangen. Sie sah mir in die Augen und ich schenkte ihr ein
aufmunterndes Lächeln.
"Das macht
mir nichts aus, Rei. Wirklich nicht..."
"Aber.."
Weiter kam sie
nicht, denn ich hatte ihren Mund mit meinen Lippen verschlossen. Wir genossen
den langen und zärtlichen Kuss, der folgte. Ein Kuss, ähnlich dem, den wir in
der Nacht zuvor nach unserem Liebesspiel geteilt hatten.
"Alles, was
ich will, bist du." Und das war die Wahrheit. Solange Rei an meiner Seite
war und ich mir ihrer Liebe gewiss sein konnte, wäre ich glücklich. Und auch
auf die Gefahr hin, dass das jetzt ein wenig selbstsüchtig klingt, so war ich
doch ein wenig erleichtert, denn immerhin würde sich mir nie die Frage stellen,
ob ich genau so ein schlechter Vater war, wie meiner. Ein Vater, der sein Kind
einfach im Stich gelassen hatte.
Zum ersten Mal an
diesem Morgen machte sich ein offenherziges und ehrlich empfundenes Lächeln auf
Reis Gesicht breit. "Shinji!!"
Sie erdrückte mich
beinahe als sie mich umarmte und sofort trafen sich unsere Lippen zu einem leidenschaftlichen
Kuss. Tja, was gibt es da noch zu sagen,- eins führte zum anderen und so gaben
wir uns zum dritten Mal innerhalb von 24 Stunden unseren Gefühlen hin. In
Windeseile hatte ich meine Kleidung abgelegt und schon ziemlich bald rollten
wir beide eng umschlungen im Bett herum während wir uns lustvoll küssten und
mit unseren Händen den Körper des anderen erforschten.
Irgendwann aber
kam Rei dann auf die Idee, dass es nun an der Zeit war, dass auch ich sie
einmal mit dem Mund verwöhnte. Etwas widerwillig gehorchte ich den zärtlichen
Berührungen, mit denen sie meinen Kopf hinunter zu ihrem Schoß dirigierte. Dort
angekommen, war ich wie gelähmt und eine ganze Weile lang kam mir nichts
anderes in den Sinn, als diese eine Stelle ihres Körpers anzustarren. Irgendwie
traute ich mich nicht so recht diese intime Stelle ihres Körpers mit meinem
Mund zu berühren, doch dann, dank Reis fortwährenden Ermutigungen, lenkte ich
ein und presste meine Lippen zu einem eher flüchtigen Kuss auf ihre Scham. Mit
meiner Zunge leckte ich ein wenig ihres Nektars auf und ich genoss den
eigenartigen, aber auf seine Weise wundervollen Geschmack. Ein Erlebnis, dass
mich zusammen mit Reis lustvollem Stöhnen alle meine Zweifel über Bord werfen
ließ. Ich verwöhnte ihre Weiblichkeit mit meinen Lippen und meine Zunge glitt
zwischen ihre Schamlippen, um noch mehr von ihrem süßen Saft zu kosten. Als
meine Zunge dabei auch ihre Klitoris berührte, stöhnte Rei laut und lustvoll
auf.- Ein Zeichen für mich, dass es Zeit war dieser ganz besonderen Stelle
meine ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken. Langsam umspielte ich mit meiner
Zunge ihren Kitzler und schon Momente später erlebte Rei ihren Höhepunkt und
ein Schwall ihres Nektars ergoss sich in meinen Mund. Ich bemühte mich soviel
davon zu schlucken, wie ich nur konnte, aber trotzdem landete auch ein
gehöriger Teil in meinem Gesicht. Als ich spürte, wie ihr Orgasmus verebbte,
leckte ich die Reste ihres süßen Nektars von ihrem Körper und dann verließ mein
Kopf ihren Schoß. Ich wischte gerade mit dem Handrücken über mein Gesicht, als
sich unsere Blicke trafen.- Und da sah ich ihn,- diesen Ausdruck von
Zufriedenheit und Glückseligkeit in ihren Augen.
Und so kam es dann
auch, dass Rei sich nur einen kurzen Moment der Ruhe gönnte, bevor wir unser
Liebesspiel von Neuem begannen. Dieses Mal fanden unsere Körper in einer
sitzenden Haltung zusammen, wobei ich auf dem Bett kniete und Rei auf meinen
Schenkeln saß, ihre Beine um meine Taille geschlungen. Wir lächelten uns an,
während wir in einem langsamen, stetigen Rhythmus unsere Körper vereinten. Und
obwohl es bereits unser Drittes Mal war, war es immer noch ein unbeschreiblich
schönes Gefühl in sie einzudringen, nicht zuletzt weil ihre Vagina meinen Penis
noch genau so eng und mit der gleichen Kraft umschloss, wie bei unserem Ersten
Mal. Wir ließen uns sehr viel Zeit und genossen jede Sekunde in der unsere
Leidenschaft und unser Verlangen wuchs, bis wir schließlich gemeinsam zum
Höhepunkt kamen. Erschöpft ließen wir uns auf das Bett fallen und eine ganze
Weile lang lagen wir einfach nur eng umschlungen da und genossen die Nähe und
die Wärme des Anderen. Es waren Augenblicke voller Glück und Zufriedenheit,
denn jetzt wussten wir, dass wir wirklich zusammen gehörten. Und da verstand
ich - wahrscheinlich zum ersten Mal in meinem Leben - was es bedeutete, richtig
glücklich zu sein.
Ich habe mich
später mit Asuka ausgesprochen, und bei der Gelegenheit herausgefunden, dass
sie dachte, dass der sicherste Weg mein Herz für sich zu gewinnen darin läge,
mich zu verführen. Tja, so gesehen hatte Rei wohl in so ziemlich allen Belangen
mehr als Asuka zu bieten. Zugegeben, zuerst habe ich mich ein wenig schuldig
gefühlt.- Immerhin hatte meine Unfähigkeit eine schnelle Entscheidung zu
treffen, eines der beiden Mädchen verletzt,- so wie ich es bereits befürchtet
hatte. Letzten Endes aber haben mir eingehende Gespräche mit Rei und Kaji
geholfen, über diese Schuldgefühle hinweg zu kommen, obwohl ich immer noch
nicht so ganz glücklich mit der Art und Weise bin, wie ich mich Asuka gegenüber
verhalten habe. Wir haben uns zwar wieder zusammengerauft und sind auch
irgendwie wieder Freunde geworden, aber trotzdem werde ich das Gefühl nicht
los, dass sie sich in unserer Gegenwart nicht wohl fühlt. Jedenfalls hängt sie
nicht mehr so oft mit uns 'rum, wie früher.
Es dauerte auch
nicht lange, bis ich hinter Reis Geheimnis kam; wer sie eigentlich war und
woher sie kam. Es hat eine ganze Weile gedauert und ich habe viel über unsere
Beziehung nachdenken müssen, doch am Ende hat meine Liebe zu Rei gesiegt und
ich entschied mich mit ihr zusammen zu bleiben,- ungeachtet ihrer Herkunft.
Nein, ich würde nicht zulassen, dass irgendetwas oder irgendjemand uns
trennte,- egal was die Leute über uns dachten. Ich liebte sie, und sie liebte mich,
und das war alles, was zählte. Und wer was dagegen hatte, der sollte sich
gefälligst zum Teufel scheren.
Und mehrere Monate
später, als endlich alle Engel besiegt waren und man die Pläne von Kommandant
Ikari und SEELE vereitelt hatte, konnten wir mit Freuden den Beweis antreten,
dass Ritsuko unrecht gehabt hatte.- Denn Rei gebar uns eine Tochter; Yui.
Ende
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Na gut, das Ende
ist nicht ganz so, wie Alain es sich für seine Geschichte gewünscht hat, aber
ich hatte ja bereits darauf hingewiesen, dass es eine Nebengeschichte ist, die
die Handlung von "The One I Love Is" ("Meine Liebe
gilt...") in eine andere Richtung weiter führt. Als ich Alains Geschichte
zum ersten Mal las kam mir sofort die Idee, Teile seiner Handlung in meine
Geschichte einzubauen. Und mein 'Happy-End' ist ja auch nicht schlecht, oder?
So, und nun Zeit
für die Lobeshymnen. Zunächst einmal muss ich sagen, dass viele Teile meiner
Geschichte auf einem Entwurf von Kapitel 6.2 von "TOILI"
("MLG") basieren, wobei "TOILI" ("MLG") ja
bekanntlich aus der Feder meines Kumpels Alain Gravel stammt. Im Prinzip habe
ich einfach nur seinen Entwurf so abgeändert, das er in meine Geschichte passt
und dazu hier und da ein paar Zeilen abgeändert oder eingefügt, damit es besser
zu meinem Stil passt und um eine paar kleine Fehler auszubügeln. (Bitte nicht
böse sein Alain, alter Kumpel.) Der Lemon-Teil der Geschichte hingegen ist auf
meinem Mist gewachsen, obwohl etwas davon auch schon als Lime-Elemente in
Alains Entwurf auftauchte, es aber dann doch nicht in die endgültige Fassung
schaffte.
Eigentlich hatte
ich ja nur eine Lemon-Szene schreiben wollen und die anderen beiden Szenen
sollten so bleiben, wie Alain sie in seinem Entwurf geschrieben hatte; nämlich
Lime-Szenen, die einfach nur eine Idee geben sollten, was passiert war. Doch
schussendlich, als ich die Geschichte schrieb, wurde mir klar, dass es sinnvoll
wäre, aufzuzeigen, wie sich die Liebesbeziehung zwischen Shinji und Rei von Mal
zu Mal entwickelte. Und so habe ich dann aus den beiden Lime-Szenen ebenfalls
Lemon-Szenen gemacht, mit dem Hintergedanken, sie so sie einfach wie möglich zu
gestalten.- Das mit dem 'so einfach wie möglich' war dann zwar im Nachhinein
betrachtet ein Schuss in den Ofen, aber was soll's...
Die vorhergehenden
Kapitel von "The One I Love Is..." ("Meine Liebe gilt...")
finden sich auf Alains Homepage http://www.geocities.com/Tokyo/Teahouse/2236/ .
Dort findet ihr übrigens auch meine "Ranma 1/2" Geschichte
"Double or Nothing". Und keine Sorge ich bastele immer noch daran.
Irgendwann schreibe ich vielleicht auch noch 'mal die ein oder andere
Nebengeschichte zu "TOILI" ("MLG"), also haltet die Augen
auf. Bis zum nächsten Mal....